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Singende Müllmänner und
Nackte
Schaubühne Sindelfingen besticht durch Witz und gute
Sprache |
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Hanna Grotz |
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die Aussage des Stückes sehr gut.
Die Weisheit, Kleider machen Leute,
stimmt zwar, aber der Mensch in der Kleidung bleibt immer derselbe. Die
Komik des Stückes wird von der Schauspielern sehr überzeugend
vermittelt, denn durch die Sprache kommen die Witze sehr gut
beim Publikum an. Trotz der vielen Verwechslungen gelingt es den
Darstellern, dem Publikum die Zusammenhänge klar zu machen.
Dabei hilft auch die deutliche Aussprache aller Schauspieler. Die Farce kam beim Publikum sehr gut
an, in dem kleinen Theater war die Stimmung durchweg sehr gut. Die
Mischung aus dem Zusammenspiel der Gruppe, der Atmosphäre und dem Stück macht
„Der Nackte und der Mann im Frack" zu einem herausragenden
Theatererlebnis. |
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Das Licht geht an. Auf der Bühne
erscheinen zwei Straßenkehrer. Beide tragen eine Uniform in
orange und fegen die Blätter von der
Straße. Dann stimmen beide ein Lied an und damit nimmt die
rasante Farce ihren Lauf.
Im Theaterkeller Sindelfingen
führte die Schaubühne Sindelfingen am Donnerstagabend mit 45 Minuten
Verspätung das Stück „Der Nackte und der Mann im Frack" von Dario Fo auf.
Ein Straßenkehrer - sehr
gut gespielt von Karsten Spitzer, der die Komik des Textes
besonders gut ausdrückt - ist genervt von den philosophischen
Ausführungen seines Kollegen. Bis in seinem Müllkübel ein nackter
Mann mit Hut auftaucht, der sich auf der Flucht vor dem
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Kleider machen Leute - der Mensch
dahinter bleibt derselbe. Die Schaubühne Sindelfingen mit „Der Nackte und
der Mann im Frack". |
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Ehemann seiner Geliebten
befindet. Zahlreiche Verwirrungen später findet sich der
Straßenkehrer im Frack wieder und trifft schließlich auf die Liebe
seines Lebens. Gegen Ende des Stückes stellt sich heraus, dass die
Frau die gleiche Angst hat wie er selbst: die Angst ein Nichts zu sein.
Neben den sehr guten
darstellerischen Leistungen |
überzeugt die Schaubühne Sindelfingen
auch durch das Bühnenbild. Das Bühnenbild besteht nur aus einem
Zeitungskiosk mit italienischen Zeitungen. Dadurch und durch die Währung Lire, von
der öfter die Rede ist, wird für den Zuschauer schnell klar, dass Fos Stück in Italien spielt. Gerade weil das Bühnenbild schlicht ist, unterstreicht das |
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