Drittes Deutsches Amateurtheater-Festival: Vom 16 bis 19. September ist der Goldberg das Zentrum
15 Vorstellungen an vier Tagen
Von unserem Mitarbeiter Peter Maier
Dann ist meine Kollegin Doris Hirsch im Festkomitee; in ihrer freien Zeit lebt sie fürs Theater und ist Vorsitzende des Vereins „Le­ben und Kultur". Der wird uns zusammen mit den Mitgliedern der Kirchengemeinden auf dem Goldberg ganz wesentlich dabei helfen, das Festival zu organisieren. Last but not least haben sich die Städte Böblingen und Sindelfingen gemeinsam um das Thea­terfestival beworben. Da liegt der Goldberg günstig - als Zentrum für ein solches Festi­val ist er nahezu ideal."
Wer nimmt am Theaterfestival teil?
Elisabeth Asche: „Insgesamt kommen 13 Theatergruppen aus ganz Deutschland, so­zusagen aus jedem Bundesland die beste Gruppe. Dabei sind außerdem die Kulisse aus Böblingen und die Schaubühne Sindel­fingen. 15 Vorstellungen in vier Tagen - das geht nur, wenn an vielen Orten gespielt wird, und das vormittags, nachmittags, abends. Wahrscheinlich wird es am Wo­chenende auch Spätvorstellungen geben."
An welchen Orten wird gespielt?
Elisabeth Asche: „Gespielt wird im Würt­tembergsaal in Böblingen, in der Alten Fest­halle in Darmsheim, in der Aula des Gold­berg-Gymnasiums, im Theaterkeller und im Serenadenhof in Sindelfingen."
Was wird gespielt?
Elisabeth Asche: „Ja, das steht bereits fest. Insgesamt haben sich fast 50 Amateurthea­tergruppen um die Teilnahme beworben. Nach aktuellem Stand umfaßt der Spielplan Stücke von Tom Griffin, Georg Büchner, ei­ne Theaterperformance, Tanztheater, ein Musical von Clark Gesner, Komödien nach James Krüss, Stücke Sergi Belbel, Tiziana Luccatini, die Fasnachtsspiele von Hans Sachs, „Warten auf Godot" von Samuel Be-ckett, „Traumspiel" nach August Strind-berg, Kabarett und eine Eigenproduktion.
Wann liegt das Gesamtprogramm in ge­druckter Form vor?
Elisabeth Asche: „Nach den Pfingstferien, und zwar überall dort, wo es Kulturinforma­tionen gibt."
Vom 16 bis 19. September richten die Städte Sindelfingen und Böblin­gen das dritte Deutsche Amateur­theaterfestival aus. Neben Spielstät­ten in Böblingen, Darmsheim, dem Sindelfinger Serenadenhof und dem Theaterkeller ist das Zentrum die Aula des Goldberg-gymnasiums.
Die Sindelfinger Kulturamtsleiterin Elisa­beth M. Asche spricht im SZ/B.Z-Interview über Ziele und Orte, Inhalte und Personen des Amateurtheaterfestivals.
Wie kommt das größte Amateurtheaterfesti­val Deutschlands auf den Goldberg?
Elisabeth Asche: „Dafür gibt es mehr als einen guten Grund. Das Jubiläum des Stadt­teils Goldberg ist natürlich der erste: Ein runder Geburtstag braucht einfach Glanz­punkte. Das große Interesse der Goldberg-Schulen am Theater ist ein zweiter Grund.