| Edmund Josef von Horváth, bekannt als Ödön von Horváth (* 9. Dezember 1901 in Fiume, heute Rijeka; † 1. Juni 1938 in Paris) war ein bedeutender österreichisch-ungarischer Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.ibt so sehr das Gefühl 1931 erhält er den Kleist-Preis. Sein bisher erfolgreichstes Bühnenstück Geschichten aus dem Wiener Wald wird aufgeführt. 1933 verlässt Horváth Deutschland und lebt in den folgenden Jahren in Wien und in Henndorf bei Salzburg als eines der wichtigsten Mitglieder des Henndorfer Kreises um Carl Zuckmayer. Weil seine Stücke in Deutschland nicht mehr aufgeführt werden, verschlechtert sich Horváths finanzielle Situation zusehends. Erst 1937, als sein Roman Jugend ohne Gott erscheint, kann er wieder einen größeren Erfolg verzeichnen. Ende Mai 1938 kommt er nach Paris. Am 1. Juni trifft er im Café Marignan den Regisseur Robert Siodmak, um mit ihm über die Verfilmung des Romans Jugend ohne Gott zu sprechen. Doch schon am selben Abend wird Horváth während eines Gewitters auf den Champs-Élysées durch einen herabstürzenden Ast erschlagen. Sein Leben und Werken wird hier chronologisch aufgeführt. Das Lustspiel Ein Dorf ohne Männer wurde September1937 in Prag uraufgeführt. |